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Gott und sein Wirken kennen keine Grenzen! | Kirchenkreis Egeln

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Gott und sein Wirken kennen keine Grenzen!

Als ich vor mehr als 20 Jahren zu meinem ersten Kirchentag nach Frankfurt am Main 2001 aufgebrochen bin, ahnte ich nicht, was da wohl auf mich zukommen würde. Dann dort war es für mich überaus faszinierend und ein prägendes Erlebnis, dass Christen aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus zusammentrafen und ein Fest feierten. Nach dem Kirchentag fuhr ich erfüllt mit vielen Eindrücken und Begegnungen heim. Großartig!

Doch ich dachte mir auch schon im Bus auf der Heimreise, Gottes Liebe und wirken ist nicht allein auf Deutschland beschränkt. Wieviel großartiger wird es dann sein, wenn zum Beispiel dann auch Christenmenschen aus Brasilien, Korea und Nicaragua, Tansania und ganz Europa, die sich zu Jesus Christus bekennen, zusammenkommen. Die Heilige Schrift – die Bibel – ist heute mittlerweile in ca. 2.500 Sprachen übersetzt. Übersetzt, damit jeder sie lesen kann. Sprachgrenzen überspringt die frohe Botschaft so leicht! Denn das Evangelium läuft um die Welt und es mach nicht vor Ländergrenzen, Flüssen, Gebirgen oder Meeren Halt. „Gehet hinaus in alle Welt!“ Gottes Wort gilt ausnahmslos allen Menschen und nicht nur wenigen. Darum geht es am morgigen 3. Sonntag nach dem Epiphaniastag. Bereits Jesus Christus und seine Jünger haben sich den Nachbarn von Israel zugewandt und haben Fremde / Heiden / Ausländer geheilt und ihnen die frohe Botschaft verkündet. Auch Jesu Vorfahren sind international wie z.B. die Moabiterin mit Namen Rut. Die Zuwendung und die Liebe Gottes kennt keine Grenzen, so bezeugen es uns die Apostel und Propheten und so kann man es dann und wann z. Bsp. zu Kirchentagen auch real erleben.

Darum sollten wir als Kirche und Kirchen und auch als Einzelne dem laufenden Wort Gottes und seinem Wirken keine extra Grenzen und Hindernisse in den Weg legen. Im Reich Gottes wird es nämlich ziemlich bunt und vielsprachig zugehen – so stelle ich es mir vor. Alle, die zu Christus gehören werden versammelt sein.

Denn so heißt es auch im Wochenspruch für die kommende Woche: „Es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes“ (Lk 13,29).

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Woche mit möglichst vielfältigen, bunten und vielleicht auch vielsprachigen Begegnungen im Lichte unseres HERRN.

Bleiben Sie behütet!

Eine gesegnete Woche wünscht Ihnen
Georg Werther, Pfarrer in Oschersleben